Mehr als 40k Studenten und Studenten, die eigentlich gar keine Studenten sind, aber sich trotzdem angemeldet haben, benutzen aktiv und simultan die Social Networking Plattform studiVZ. Auch wenn in den letzten Monaten ein starker Rückgang der Mitgliederzahl zu verzeichnen ist, beträgt die passive Mitgliederanzahl immer noch knapp 3 Millionen. Viele der Einwohner ziehen zu weltoffeneren Plattformen wie facebook oder google+ um. Vielleicht hast auch du die Plattform studiVZ einst aktiv genutzt? Steht nun aber definitiv der Wunsch an, zu einem anderen sozialen Netzwerk zu wechseln, kommt häufig die Frage der Datenmigration auf den Plan. Alle Fotos, Kontakte und Profilinformationen sollen ein neues Zuhause finden. Ist diese Arbeit erst erledigt, behält man oftmals das alte Profil gerne noch eine ganze Zeit lang, bevor man wagt, es vollständig zu löschen. Vielleicht erhält man eines Tages dann eine Benachrichtigung, nachdem die Gedanken an dieses Netzwerk schon längst der Vergangenheit angehören und erinnert sich seiner Jugend.
Nicht selten hat man in diesem Fall aber ebenfalls seit langer Zeit das Passwort vergessen. Dennoch hegt man sicherlich den Wunsch; das alte Profil endlich verschwinden zu lassen. Gerät das Passwort in Vergessenheit, muss es oft per E-Mail zurückgesetzt werden. Wer auch keinen Zugang mehr zu seiner alten E-Mail Adresse hat, könnte auf die Idee kommen, das Passwort mit einer Software zu knacken. Von diesem Vorhaben sei jedoch dringend abgeraten. Seit einigen Jahren ist das Knacken von Passwörtern in Deutschland strafbar geworden und die Chancen auf Erfolg wären bei den größten Social Networking Angeboten ohnehin äußerst gering, so dass es bei einem halbwegs guten Passwort Monate dauern dürfte. In diesem Fall – sofern du damals deine richtigen Daten angegeben hast – kannst und solltest du dich einfach an die Betreiber des Portals wenden. Oftmals besteht eine einfachere und schnellere Lösung; den Zugang zurücksetzen zu lassen. Dann endlich kann die alte Karteileiche bestattet werden.
Generell sollte man alte und nicht benötigte Profile und Zugänge in Communitys immer löschen, da man schnell den Überblick verliert, wo sich noch überall persönliche Informationen befinden. Dann verschwindet auch die Angst, dass im Internet womöglich noch private Daten kursieren. Beachte auch das Gebot der Datenökonomie, damit du wieder ohne Gewissensbisse stressfrei surfen kannst.