Kühlsole, was ist das eigentlich? Darunter könnte man sich einiges vorstellen. Im Sommer im Schuh eine Kühlsohle zu haben, das würde manchen Zeitgenossen erfreuen. Doch dem ist nicht so. Bei dem Wort Kühlsole geht es um einen Begriff aus der Kältetechnik im industriellen Bereich.
Eine Salz-Wasser-Lösung wird zu einer Kühlflüssigkeit siehe Sole ein sogenanntes Kälteträgermedium. Eine Kühlsole kann auf unterschiedlicher Basis hergestellt werden. Hier nur ein paar Beispiele:
a) aus Calciumchlorid beziehungsweise generell auf Chloridbasis oder
b) auf Alkalicarbonatbasis.
Hierbei steht die Frage im Raum, um welche Kühlsole es sich letztlich handeln soll, wofür soll sie Verwendung finden. Zum Beispiel eine Hochleistungskühlsole bis 28 Grad oder eine Eissole extra bis 50 Grad.
Für den Leser, der immer noch im Dunklen tappt, hier nochmal ein paar Beispiele, wo ich dieses Kälteträgermedium verwenden kann: Generell in Heiz- und Kühlprozessen, Gießereien, Vulkanisieranlagen, der Kunstharzherstellung, der Abwärmerückgewinnung, der Stahlindustrie sowie der Petrochemie aber auch in der Pharmazeutischen Industrie, in Klimakammern, sowie fast in allen Arten von Solarheizungen, Klimaheizungen und auch Fußbodenheizungen. Also ein große vielseitige Bandbreite, die sich hier den Herstellern als sogenannter Absatzmarkt darstellt. Im Internet findet man ein Lieferantensuchmaschine Deutschland, aber generell finden man auch Anbieter weltweit. Bei all den Prozessen und sonstigen Herstellungsszenarien ist die ökologische Abbaubarkeit dieses Kälteträgermediums von nicht unerheblicher Bedeutung. Der Einsatz dieses Mediums sollte genau berechnet werden, damit zum Beispiel eine direkte Dosierung in Motorkühlsystemen erfolgen kann.
Wer über den oben genannten Titel bzw. der oben genannten Thematik noch mehr wissen will, kann sich auch mal als sogenannte Laie im Internet bei den einzelnen Anbietern auf deren Internetseiten informieren.